Regionale Arbeitszone Agglomeration Langenthal

Auftrag:

11 Agglomerationsgemeinden mit einer gemeinsamen Arbeitszone? Es geht: mit Mehrwertprojekten. Das Modellvorhaben des Bundes zeigt, wie an Stelle des klassischen – regional kaum durchführbaren – Lastenausausgleichs alle Gemeinden von Mehrwertprojekten profitieren könnten.

Erfolgreiche Arbeitszonen sind attraktiv erschlossen. Das ist nicht in allen 11 Gemeinden der Agglomeration Langenthal der Fall. Sie wollen darum ihre Ar­beitszonen regional am besten Standort konzentrieren und gemeinsam davon profitieren.

Der Bericht «Arbeitsregion Langenthal: Gemeinsame Bodenpolitik mit Mehrwertprojekt» bezeichnet sechs regional gut gelegene Arbeitszonen südlich von Langenthal, die gemeinsam verwaltet und vermarktet werden sollen. Ein klassischer Vor- und Nachteilsausgleich auf regionaler Stufe ist allerdings rechtlich kaum machbar und – da zu kompliziert – politisch nicht kommunizierbar. Die Region setzt darum auf einen einfaches Modell von Interessenbeiträgen. Die Planungsverfahren, die Infrastrukturkosten, auch die Steuereinnahmen bleiben weiterhin Sache der Standortgemeinden. Gemeinsam werden aber Mehrwertpro­jekte wie die Vermarktung sowie innovative Projekte (z.B. gemeinsame Kinder- und Jugendbetreuung, spezielle Infrastrukturangebote nur für diese Arbeitszo­nen) je nach Interessenlage der Gemeinden unterschiedlich stark mitfinanziert. Das Projekt wurde vom Bund als Modellvorhaben unterstützt.

Auftraggeberschaft:
Region Oberaargau, Agglomerationskonferenz Langenthal

Kontaktperson:
Roger Michelon

Referenzpersonen:
Stefan Costa, Leiter Geschäftsstelle Region Oberaargau, 062 922 77 21

Zeitraum:
2010

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